Home .: Unternehmen  .: Chronik .: Chronik des Hauses Forsterstraße 53
 

Chronik des Hauses Forsterstraße

Ein Haus mit Tradition. 

Chronik Forsterstraße 1

Die bze GmbH hat ihren Sitz seit 1998 im traditionsreichen Haus Forsterstraße 53. Wir haben für Sie von seiner Erbauung bis zur Gegenwart einige interessante geschichtliche Fakten über das repräsentative Gebäude zusammengetragen:

 

Aus Aufzeichnungen vom 15. Dezember 1885 konnte entnommen werden, dass im Auftrag des Maschinenfabrikbesitzers Franz Zimmermann erste Pläne zum Bau einer Villa in der damaligen Forsterstraße 41 angefertigt wurden. Nach der Genehmigung der Baupläne wurde von 1887 bis 1888 der repräsentative Ziegelbau errichtet. Noch während der Bauphase wurden die Pläne für das 2. Obergeschoss geändert.

 

Anzeichen für die erste kleine gewerbliche Nutzung gibt es aus dem Jahre 1912. Aufgrund einer Rechnung der Kunstgewerblichen Anstalt „Richard Scheibe" vom 27. September 1912, die mit dem Absender Forsterstraße 53 versehen ist, ist anzunehmen, dass dieses Unternehmen seinen Sitz in der Forsterstraße 53 hatte.

 

Bergwerksdirektor Karl Rechenberg, der neue Besitzer des Gebäudes, beantragte am 30. Oktober 1920 den Anbau einer Autogarage und eines Benzinschuppens.

 

Weiterhin veranlasste er den Bau von Abwasserkanälen auf dem Grundstück. An der überwiegenden Nutzung als Wohngebäude wurde jedoch nichts geändert.

 

Das während des Zweiten Weltkrieges von der Firma Philipp Holzmann Hoch- und Tiefbau AG gewerblich genutzte Gebäude wurde auf Grund eines Befehls der sowjetischen Militärverwaltung vom Präsidenten der Provinz Sachsen beschlagnahmt. In dieser Zeit wurden durch den neuen Eigentümer, Industriewerke Sachsen Anhalt, Industriegruppe Bau, Sanierungsarbeiten an der im Krieg stark zerstörten Westfassade durchgeführt.

 

Am 1.1.1971 gründete sich der einheitliche juristisch selbständige Betrieb VEB Tierzucht mit Sitz in der Forsterstraße 53. Als Rechtsnachfolger dieses Betriebes trat ab 1990 die Besamungsservice GmbH Sachsen Anhalt auf. Das Gebäude selbst ging in den Besitz der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben über.

 

 

Chronik Forsterstraße2

Mit Wirkung vom 28.12.1995 wurde die Mitteldeutsche Energieversorgung AG neuer Eigentümer. Im Herbst 1996 begann das durch die Mitteldeutsche Energieversorgung AG beauftragte Architekturbüro Ahola mit den Planungen zur Restaurierung des mittlerweile unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Unverzüglich wurde mit der Sanierung der Fassade begonnen. Diese Außenarbeiten waren Ende 1997 abgeschlossen. Die Restaurierungsarbeiten der Innenräume sowie der Umbau des Innenhofes dauerten noch bis Mitte 1998 an.


Nach kurzem Umzug hat die bildungszentrum energie GmbH als neuer Mieter mit einem Datenverarbeitungsseminar am 24. August 1998 ihre Arbeit begonnen.