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13.12.2007, Halle

Kooperation von Stadtwerken und bze

Ausbildung junger Menschen - das ist für uns Verantwortung für die Region


Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados würdigte die Ausbildungs-Kooperation von Stadtwerken und bze

Von Know-how und den guten Erfahrungen der bildungszentrum energie GmbH (bze) wollen ab sofort alle Tochterunternehmen der Stadtwerke profitieren. Desshalb haben am 11. Dezember 2007 Vertreter von bze und Stadtwerken eine Rahmenvereinbarung zu Aus- und Weiterbildung sowie zur Personalentwicklung unterzeichnet.


Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados würdigte bei der Vertragsunterzeichnung die Ausbildungs-Kooperation von Stadtwerken und bze.


Für die Stadtwerke Halle eröffnete der Vorsitzende Geschäftsführer Wilfried Klose einen Blick in die Zukunft des Ausbildungsverbundes: „Wir tragen als eines der größten ausbildenden Unternehmen in Halle Verantwortung für die gesamte Region. 129 junge Frauen und Männer lernen allein in diesem Jahr bei den Stadtwerken und ihren Tochterunternehmen. Unser Ziel ist es, in allen Unternehmen der Stadtwerke eine hohe Qualität zu sichern. Hier brauchen wir einen Partner wie die bze, die seit Jahren genau dafür steht.


Im Namen der bze erklärte Geschäftsführer Bernd Koller, dass auch aus seiner Sicht die Anforderungen an den Berufsnachwuchs steigen. Nur gemeinsam mit den ausbildenden Unternehmen, in der engen Verbindung zwischen Praxis und Theorie, werden künftig die Standards zu erfüllen sein. „Wir freuen uns, dass durch diese Vereinbarung die gemeinsame Verantwortung festgeschrieben ist.“

Die Kooperationsvereinbarung ist untersetzt mit Rahmenverträgen, welche die Stadtwerke-Tochterunternehmen mit der profilierten Bildungseinrichtung abgeschlossen haben. Dabei weiß die Energieversorgung Halle seit ihrer Gründung im Jahr 1993 die Zusammenarbeit mit der bze zu schätzen. Viele der jüngeren Mitarbeiter der EVH haben ihr theoretisches Rüstzeug hier erhalten – ob im gewerblichen und kaufmännischen Bereich oder in Berufen der Informationstechnologie. Eine Besonderheit, die sich seit längerem auszahlt: der Duale Studiengang zum Wirtschaftsingenieur, bei dem Berufsausbildung und Studium Hand in Hand gehen. Auch die Hallesche Wasser und Abwasser GmbH und der Hafen Halle greifen nun auf das Angebot der bze zu und haben die entsprechenden Dienstleistungen vereinbart. Dazu zählen übrigens auch die Betreuung von Praktikanten und Diplomanden und das Hochschulmarketing.


Der Vertrag wurde unterzeichnet durch:

Bernd Koller, Geschäftsführer bze GmbH

Simone Krüger, Geschäftsführerin bze GmbH

Wilfried Klose, Vorsitzender Geschäftsführer Stadtwerke Halle GmbH

Rüttger, Frank, Bereichsleiter Zentralbereich Personal der Stadtwerke Halle GmbH



129 Azubis lernen im Stadtwerke-Verbund

Für 37 junge Frauen und Männer begann im Jahr 2007 die Berufsausbildung bei der Stadtwerke Halle GmbH, davon 15 bei der Stadtwirtschaft, 12 bei der Energieversorgung, 6 bei der Hallesche Wasser und Abwasser GmbH, 3 im Maya Mare und ein Azubi im Hafen Halle.

Sie erlernen kaufmännische und technische Berufe. Besonders gefragt sind die Ausbildungsstellen als IT-Systemelektroniker/-in, Fachinformatiker/-in, Energieelektroniker/-in und Bürokaufmann/-frau.

Zwei der jungen Männer haben sich für eine kooperative Ingenieurausbildung (KIA) bzw. für eine duale Ausbildung für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden, die Berufsausbildung und Hochschulstudium kombinieren.

 

Erstmals werden die Unternehmen ihre Kräfte so bündeln, dass für die künftigen Fachleute alle Betriebsdurchläufe unter dem Dach der Stadtwerke möglich sind. Starker Partner ist die bze, bildungszentrum energie GmbH, in der die künftigen Fachleute vor allem Theoretisches und Fachliches als notwendiges Rüstzeug erhalten.

Insgesamt lernen bei den Unternehmen der Stadtwerke 129 junge Frauen und Männer. Die Unternehmen bilden seit Jahren über den eigenen Bedarf hinaus aus.

Näheres über Berufe und Bewerbung erhalten Sie unter www.stadtwerke-halle.de